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"Vedisch" leitet sich ab von den Veden, den Jahrtausende alten indischen Weisheitswerken. Veda heißt auf Sanskrit (der alten indischen Hochsprache) so viel wie "Wissen" oder "Erkenntnis".

Als "vedisches" Wissen bezeichnet man üblicherweise das immense Wissen, das im Gebiet des heutigen Indien schon vor vielen tausend Jahren vorhanden war. (Es gibt auch "Weden" im russischen bzw. slawischen Bereich - siehe z.B. die Bücher über Anastasia von Vladimir Megre http://anastasia-de.eu/de/buecher).
 
Dieses indische Vedische Wissen erstreckte sich über eine Vielzahl von Wissenschaften, darunter z.B. Mathematik, Physik, Astronomie, Philosophie, Psychologie und Medizin. Die Disziplinen unterlagen jedoch einer anderen Einteilung, als die der heutigen Natur- und Geisteswissenschaften. Außerdem war interdisziplinäres Denken und Handeln damals normal, was zu einer ganzheitlichen Sicht auf die Welt und den Menschen führte.

In den vier Haupt-Vedas und den umfangreichen diese ergänzenden Werken wurde das umfassende Wissen der damaligen Menschheit festgehalten. Ursprünglich wurde dieses Wissen nur mündlich, von Lehrer zu Schüler, weiter gegeben. Erst vor etwa 5000 Jahren wurde begonnen, dieses auf Palmblättern aufzuschreiben.

Daher sind die ganz alten schriftlichen Werke nicht wie Lehrbücher geschrieben, sondern eher wie eine stichwortartige Stoffsammlung oder in Form von "Eselsbrücken", also Merksätzen, welche nur denen dienten, die sie zu entschlüsseln wussten (Wie z.B. heutzutage der Satz: "Mein Vater erklärt mir jeden Samstag unsere neun Planeten.", der nur dazu dient, sich anhand der Anfangsbuchstaben eines jeden Wortes an die Reihenfolge der neun Planeten zu erinnern (Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und des mittlerweile zurückgestuften Pluto).

Spätere Schriften sind zunehmend umfangreicher gestaltet und nahmen im Laufe der Zeit Lehrbuchcharakter an. Allerdings sind die zu transportierenden Inhalte dort meist in Form von Geschichten und Gleichnissen festgehalten. Ohne die Erläuterung durch einen Lehrer können diese, insbesondere von Menschen aus unserer westlichen Kultur, oft nicht oder nicht in ihrer essentiellen Bedeutung verstanden werden, da uns die Bedeutung der vielen darin verborgenen symbolischen Botschaften nicht bekannt ist.

Ohne den Symbolgehalt der Figuren in den Geschichten und Gleichnissen zu kennen, können leicht Fehlinterpretationen passieren. Daher ist es beim Studium der vedischen Schriften unabdingbar, einen in die ursprüngliche Bedeutung eingeweihten Lehrer zu haben. In Indien finden Sie heute immer noch Lehrer, die auf eine ununterbrochene Kette von Lehrer-Schüler-Nachfolge zurückblicken können und damit das ursprüngliche Wissen weiter geben.

Dieses uralte Erfahrungswissen der Menschheit, welches früher weltweit vorhanden war, wenn auch überall in seiner kulturspezifischen Form, ist in Europa in den letzten Jahrhunderten mehr und mehr verloren gegangen und wird erst in den letzten paar Jahrzehnten von vielen Disziplinen unserer modernen Natur- und Geisteswissenschaften wieder entdeckt.

Auch kamen in den letzten Jahrzehnten vermehrt Lehrer aus Indien nach Europa und Amerika, um ihr Wissen hier zu verbreiten und damit für die Menschheit zu erhalten. Denn in Indien selbst droht es durch die "Verwestlichung" in der Bevölkerung zunehmend verloren zu gehen.
 
Bei uns sind heute den meisten Menschen aus dem indischen Kulturkreis nur die Begriffe Yoga und Ayurveda bekannt. Doch selbst bei diesen wissen viele nicht, was sich tatsächlich dahinter verbirgt.

Yoga bedeutet im Grunde nichts anderes als "Verbindung". Das Wort "Yoga" ist mit unserem deutschen Wort "Joch" verwandt und ein Joch hat die Funktion, die beiden Ochsen, welche den Pflug ziehen, miteinander zu verbinden. Beim indischen Yoga geht es grundsätzlich um Methoden, sich mit dem Göttlichen (in uns) zu verbinden. Dazu gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Das bei uns im Westen gelehrte "Hata-Yoga" mit seinen verschiedenen Körperhaltungen und Bewegungen ist dabei nur eine dieser Möglichkeiten.

Der Ayurveda beinhaltet nicht nur die indische Heilkunst, sondern ist eine umfassende Wissenschaft vom Leben (Ayur = Leben).

Andere Teilbereiche der alten indischen Wissenschaften sind bisher bei uns weitgehend unbekannt. So hat erst vor etwas mehr als 10 Jahren das Wissen um die alte indische Baukunst (Vastu) in Europa erste Lehrer und Interessenten gefunden. Vastu ist das indische Pendant zum chinesischen Feng-Shui und hat teilweise ähnliche Ansätze, folgt aber anderen Prioritäten.

Leider gibt es heutzutage, besonders außerhalb von Indien, aber auch viele Lehrer, die selbst nicht authentisch unterrichtet wurden und den alten Wissensschatz daher (meist unbewusst) verfälscht weiter geben. Bei der Wahl eines Lehrers sollte jeder daher zunächst vorsichtig sein und prüfen, wem er sich anvertraut.

Oft wird bei der Einführung fernöstlicher Weisheits-, Denk- oder Gesundheitssysteme in unseren Kulturkreis die im Ursprungsland noch heute praktizierte Religion "mit-importiert". Dies liegt mir fern. Mir geht es nicht um Religion oder Konfesssion, sondern um das Gedankengebäude dieser alten Wissenschaften, also um die neutrale Philosophie dahinter. Diese Philosophie ist derart neutral, dass sie neben jeder Religion oder Konfession in das Weltbild eingebaut werden kann. Daher verwende ich, wo es möglich ist, auch nicht die indischen Begriffe, sondern die deutschen Übersetzungen, und möglichst auch keine indischen bildhaften Darstellungen, es sei denn, dies ist zur Erklärung des Symbolgehalts wichtig oder wertvoll.

"Neutral" nenne ich diese Philosophie deshalb, weil man sie im Kern der Überlieferungen aller (mir bisher bekannt gewordenen) alten Kulturen findet und sie damit eine kulturunabhängige Allgemeingültigkeit besitzt. Allerdings hat diese Philosophie in Indien in einer umfassenderen Form, als in anderen Kulturkreisen bis heute überlebt, nicht zuletzt dank der bis heute zum Teil immer noch ununterbrochenen Lehrer-Schüler-Nachfolge.

Die Zentrale Philosophie der vedischen Schriften ist die Shankya-Philosophie (es gibt unterschiedliche Schreibweisen) des alten Weisen Kapila (zumindest wird sie einer Person dieses Namens zugeschrieben). Diese Philosophie ist auch die Basis einer vedischen Teilwissenschaft, die Jyotish genannt wird.

Der Begriff Jyotish(a) ist bei uns noch weitgehend unbekannt. Jyotish heißt übersetzt Licht und Jyotisha ist die Wissenschaft der (Himmels-)Lichter, also die Astronomie, welche in Indien als Teilbereich die Astrologie mit umfasst.

Die Astronomie ist dabei jener Teil, wo es um das Berechnen und Messen geht, während die Astrologie sich mit der Deutung (Bedeutung) des Berechneten und Gemessenen beschäftigt.

Dabei wird das Gesetz der Analogie oder Entsprechung angewandt (siehe auch Hermes Trismegistos: "Wie oben, so unten"). Mathematisch könnte man es das Gesetz der Fraktale nennen (siehe "Mandelbrotmenge"), physikalisch spiegelt es sich im Hologramm wieder. Es entspricht einfach der Jahrtausende alten menschlichen Erfahrung, dass es in diesem Universum auf allen Ebenen Entsprechungen gibt. So ist es möglich, von dem Geschehen auf einer Ebene auf ein analoges Geschehen auf einer anderen Ebene zu schließen.

Dabei ist es unerheblich, ob die beiden analogen Geschehen zueinander in einem für uns erkennbaren kausalen Zusammenhang stehen, oder nicht. Ein kausaler Zusammenhang ist also für die Gültigkeit des Analogiegesetzes nicht erforderlich, aber durchaus möglich.

Sollte es für die Astrologie auch einen kausalen Zusammenhang geben (was meiner eigenen bescheidenen Meinung nach der Fall ist), so wird unsere moderne Wissenschaft diesen vermutlich dann entdecken, wenn mehr über die Skalarwellen und die bisher noch nicht beachteten Felder, die unser Universum durchdringen, bekannt ist. Ansätze dazu gibt es bereits (siehe die Arbeiten von Prof. Dr.-Ing. Konstantin Meyl http://www.k-meyl.de  oder die umfassende Feldtheorie von Burkhard Heim http://www.terra-energetic.com/Quantenfeldtheorie_Burkhard-Heim/Quantenfeldtheorie.htm , die Arbeiten von Dr. Klaus Volkamer, von M.T. Keshe und vielen anderen mehr). Bisher sind diese noch nicht allgemein anerkannt und haben den Eingang in das universitäre Schulwissen daher auch noch nicht gefunden. In den nächsten Jahren und Jahrzehnten wird sich auf diesem Gebiet allerdings viel tun, was von mir mit großem Interesse verfolgt und soweit es meine Zeit erlaubt, auch auf dieser Webseite zusammengefasst berichtet wird.

Da wir darüber, ob es kausale Zusammenhänge gibt oder nicht, heute also nur spekulieren können, wollen wir uns an die überlieferte Aussage halten, dass die Gesetzmäßigkeit, welche in der Astrologie zum Tragen kommt, jene der Analogie ist.

Das bedeutet im Klartext z.B.: Nicht WEIL Saturn und Mars zu einem bestimmten Zeitpunkt gegenüber dem Himmelshintergrund im selben Winkelgrad stehen (Konjunktion) kommt es auf der Erde zu bestimmten Ereignissen, sondern aus Erfahrung können wir ableiten, dass es IMMER DANN, WENN das der Fall ist, zu diesen bestimmten Ereignissen kommt.


Was kann Astrologie also leisten?    

Astrologie ist ein Hilfsmittel, welches auf Regeln beruht, die aus jahrtausendelanger Erfahrung entstanden sind. Dabei werden aufgrund der Stellung der beweglichen Himmelskörper gegenüber dem Himmelshintergrund Rückschlüsse auf Ereignisse auf der Erde oder für einen bestimmten Menschen gezogen. Im vedischen astrologischen System werden dabei nur die von der Erde aus mit freiem Auge sichtbaren Himmelskörper (und die beiden Mondknoten) berücksichtigt.  
 
Jede Kultur hat ihre eigene Art von Astrologie hervor gebracht. Jedes dieser Systeme beschreibt ein Objekt oder Subjekt nach etwas anderen Regeln, so, als würde es aus einer anderen Perspektive betrachtet werden. Dabei gibt es Überschneidungen, also Eigenschaften oder Ereignisse, die sich in jedem System zeigen, und Besonderheiten, die in bestimmten Systemen besonders gut darstellbar oder erkennbar sind.

Es ist also durchaus sinnvoll, sich über die Aussagen verschiedener astrologischer Systeme z.B. ein Bild über sich selbst zu machen. Denn diese Aussagen werden einander zum Teil bestätigen, das sind dann die Kernaussagen, die ihnen vermutlich ohnehin schon bewusst sind, und in Details einander ergänzen, das sind dann eher die Feinheiten, die Ihnen vielleicht Aufschluss geben über unbewusste oder eher verborgene Dinge. Doch gerade diese Feinheiten liefern Ihnen vielleicht in der Situation, in der Sie sich gerade befinden, den ausschlaggebenden Hinweis für eine anstehende Entscheidung.

Vedische Astrologie versteht sich als ein Hilfsmittel, welches "Licht" auf Ihre Person, Ihren Lebensweg, Ihre zwischenmenschlichen Beziehungen, Ihren Beruf, Ihre Kinder usw. wirft.

Dieses "Licht" (also die Erkenntnis um Fakten und Zusammenhänge) erleichtert Ihnen das Treffen von Entscheidungen und soll Sie auf Ihrem Lebensweg hilfreich begleiten.